Wenn das E-Bike den Mechaniker bestellt.

Fabienne Baumgartner
15.12.2015
in
Trends

Das Internet der Dinge (IoT) ist in aller Munde. Notch Interactive hat als Design- und Content-Partner Swisscom bei der Lancierung Ihrer IoT-Services begleitet. Zwei IoT-Szenarien zur Inspiration.

Es wird geschätzt, dass bis 2020 das Internet der Dinge aus rund 50 Milliarden Objekte bestehen wird. Jedes Objekt wird dank günstigen Kleinstrechnern und Sensoren über Mobilfunk mit allen denkbaren Geräten interagieren. Die Massentauglichkeit von diesen Technologien ist der Grund, weshalb viele Experten glauben: Das Internet of Things wird sich in den nächsten Jahren explosionsartig ausweiten.

IoT-Technologie zu Business machen.

Wenn es um digitale Transformation geht, ist Swisscom einer der Schweizer Pioniere. Neu unterstützt Swisscom Schweizer Industrie-Unternehmen bei der digitalen Transformation. Die neuen Smart Enterprise Services gliedern sich in Dienstleistungen für mehr Innovation, Kundennähe und Prozesseffizienz. Auf der von Notch Interactive gestalteten Webseite stellt Swisscom die Services für das industrielle Internet der Dinge anhand von Beispielen vor. Wir picken zwei Beispiele heraus.

Szenario «E-Bike Sharing 4.0».

Schnell vom Bahnhof zum Kundenmeeting? Oder bequem die schönsten Plätze einer Stadt erkunden? Bike-Sharing ist im Trend und ein gutes Beispiel für die Idee der Sharing Economy: «Nutzen statt besitzen». Das Internet der Dinge wird Bike-Sharing noch bequemer machen. Für Nutzer und Anbieter.

Die Voraussetzung sind Sensoren, die relevante Daten am E-Bike messen und in die Cloud senden. Die Nutzer reservieren so das E-Bike über eine App. Und weil das E-Bike mit den Systemen der Bahn verbunden ist, planen sie Reisen «aus einem Guss». IoT bringt auch dem Anbieter Vorteile. Die Sensoren melden automatisch, wann etwas am Bike repariert werden muss. Und zwar nicht nur dann, wenn etwas kaputt ist, sondern dank dem Vergleich von Daten auch vorausschauend.

Szenario «Besser auf Kunden hören».

Wer sind meine Kunden? Wie nutzen meine Kunden meine Produkte? Was für Services hätten Sie gerne? Auf diese Fragen suchen viele Produkthersteller Antworten. Ein Hörgeräte-Hersteller könnte dies mit IoT-Technologien so lösen: Er bietet seinen Kunden eine Steuerungs-App für das Hörgerät.

Der Hersteller nutzt Daten des Users um auf der App personalisierte Hörprofile zu implementieren. Also: Ein Hörprofil fürs Konzert, ein Hörprofil für die Stadt oder für die Reise im Zug. Erkennt das Hörgerät die Situation, stellt es automatisch das beste Hörprofil ein. Mit der praktischen App hat der Kunde immer das beste Hörerlebnis. Und der Hersteller einen direkteren Draht zu seinen Kunden.

Quelle: www.swisscom.com

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