Introducing Facebook Instant Articles.

Introducing Facebook Instant Articles.

Vor knapp vier Wochen hat Facebook Instant Articles lanciert. Neun Medienhäuser veröffentlichen eigene Inhalte direkt auf der mobilen Facebook-App. Für Facebook ein Testlauf. Das ist die Versuchsanordnung.

1.  9 Publisher von Weltruf an Bord.

The New York Times, The Atlantic, BuzzFeed, National Geographic, NBC, The Guardian, BBC, Spiegel Online und Bild. Diese Publisher publizieren Rich-Media Stories direkt im News Feed der Facebook-App. Weitere Medienhäuser sollen folgen.


2.  Ein neues mobiles Leseerlebnis. Wirklich.

Instant Articles kommen vollgepackt: Facebook Cinemagraph Cover, Autoplay Videos, die nahtlos mit dem Lesefluss laden, interaktive Maps, die Möglichkeit einzelne Textpassagen zu sharen oder Audioaufzeichnungen mit Kommentaren des Autors. 

3.  Mobile first. 10-mal schneller. iPhone only.

Instant Articles laden gemäss Facebook bis zu 10-mal schneller als wenn User über einen nomalen Medien-Link die App verlassen. Mobile First heisst aber auch «iPhone only». Mindestens für den ersten Release. Eine Android-Version ist geplant.


4. 100 % oder 70% der Werbeeinnahmen.

Die 9 Partner-Publisher können für ihre Instant Articles Banner verkaufen und in die Instant Articles einbetten. In diesem Fall behalten sie 100 Prozent der Werbeeinnahmen. Oder sie erlauben Facebook Banner zu verkaufen und platzieren. Dann erhalten sie 70 Prozent der Einnahmen.


5.  High Quality Content. Kein Special Treatment.

Dass Facebook mit qualitativen Inhalten User auf seiner Seite behalten will, ist das offensichtliche Ziel. Dennoch erhalten Instant Articles kein höheres Raking im News Feed von Usern. Die Publisher müssen sich ein gutes Ranking der Articles mit Likes und Shares verdienen.


6.  Brands müssen noch anstehen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Facebook Instant Articles auch für Marken öffnet. Das grosse Verkaufsargument für Publisher ist schliesslich, dass diese exklusiv Instant Article Native Ads anbieten können. Im Moment  müssen sich Brands also mit Native Advertising begnügen. 

23. Juni 2015

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