Das beste Rezept für einen erfolgreichen Food-Blog.

Das beste Rezept für einen erfolgreichen Food-Blog.

Sind Food-Blogs die Kochbücher des digitalen Zeitalters? Welchen Einfluss haben Kochsendungen? Und wie werden Marken auf Blogger aufmerksam? Im Notch Interview verrät Scarlett Steiner-Gaus, wie man von einer passionierten Köchin zur angesehenen Influencerin in Sachen Food, Gesundheit und Lifestyle wird.

 

1. Das letzte Menu.

Hier die Appetizer-Frage: Was haben Sie zuletzt für Ihre Freunde gekocht und wo ist das Rezept dafür her? 

Zuletzt hab ich für meinen Ex-Chef gekocht: Er kam zum «Baby-Antrittsbesuch» vorbei. Daher gab’s auch ein ganz einfaches Menu. Eine grosse, bunte Schüssel Salat, Champagnerrisotto mit Saltimbocca und geschmorten Tomaten – und zum guten Schluss liebevoll ausgesuchte Törtchen von Sprüngli. Das Rezept dafür hab ich im Kopf!

 

2. Koch-Shows vs. Food-Blogs.

Wer durchs Fernsehprogramm zappt, landet früher oder später bei einer Kochsendung. Wie kann ein Food-Blog dagegen bestehen? Und kann man vom Bloggen überhaupt leben? 

Ich finde Kochsendungen super. Erst kürzlich habe ich in einer Koch-Show gegen DJ Antoine gekocht. Das hat grossen Spass gemacht! Tatsache ist: Die Blogger laufen den Experten in vielen Branchen den Rang ab. Ganz gleich, ob Food, Mode oder Beauty. Und leben kann man davon sehr wohl, wenn man es richtig macht. In der Schweiz ist der Markt natürlich viel kleiner und auch die Budgets sind entsprechend kleiner. Die logische Konsequenz: Es braucht mehr Aufträge. Aber Influencer Marketing ist auch in der Schweiz immer mehr im Kommen. 

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3. Inspirationsquellen.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Rezepte? Aus Kochbüchern, Kochsendungen oder von bekannten Köchen? Oder ist es einfach die pure Lust am Ausprobieren?

Das ist ein Potpourri von allem. Ich lese viele andere Kochblogs, schaue oft und gern Kochsendungen und ich liiiiebe Kochbücher. Die stapeln sich bei mir daheim. Aber auch meine Mami, Restaurant-Besuche und Reisen inspirieren mich zu meinen Rezepten. Und last but not least: Instagram und Pinterest sind beliebte und sehr ergiebige Quellen für Kochideen aller Art. Social Media Kanäle sind geradezu ein Mekka für Foodporn.


4. Kollaborationen.

Sie werden unter anderem von Lindt, Atupri, En Soie und Spar unterstützt. Das sind ja nicht nur Marken aus dem Food-Bereich, sondern auch aus den Bereichen Gesundheit und Lifestyle. Wie kam es dazu und welche Vorteile ergeben sich aus diesen Kooperationen? 

Sie haben Stokke und Tchibo  vergessen (lacht)! Jede dieser Kollaborationen entsteht mit Marken, hinter denen ich auch effektiv selber stehe. Ich war früher selber im Marketing und in Agenturen tätig, heute bin ich mein eigener Brand und habe mit verschiedenen Stakeholdern im Marketing auf Marken- und Agenturseite zu tun. Es macht Spass, selber die Kreative zu sein und Content zu kreieren. Und obendrein lerne ich viel bei diesen Projekten. 

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5. Zukunft der Food-Blogs.

Wagen wir zum Schluss noch einen Ausblick in die Zukunft: Werden Food-Blogs zu den Kochbüchern des digitalen Zeitalters? Und wie müssen sich Food-Blogs weiterentwickeln, um interessant für die User zu bleiben? 

Diese Entwicklung ist fast schon wieder passé. Die letzten Kochbücher, die ich gekauft habe, sind allesamt von Bloggern! Aber Blogs sind schon wieder nicht mehr so hip. Heute sind Kanäle wie Pinterest und vor allem Instagram wichtig für Blogger. Wer hier nicht präsent ist, ist bald weg vom Fenster. Aber ich nehme die neuen Herausforderungen gern an, bleibe am Ball und vor allem: meiner Leidenschaft fürs Kochen treu.

 

Kontaktinformationen:
fork and flower
Scarlett Steiner (Gaus)
Mail: hello@forkandflower.com
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26. Juni 2017

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