Das sind und bleiben die wichtigsten Marketing-Trends.

Erfolgreiche digitale Marketing-Strategien gehen auf Trends ein. Was es jetzt und in Zukunft zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Das sind und bleiben die wichtigsten Marketing-Trends.

Quelle: Smart Insights

«Smart Insights» ist eine gut vernetzte Plattform, die – wie der Name sagt – clevere Einblicke rund um das Thema digitales Marketing teilt. Ihr Trendreport zeigt die sieben wichtigsten Faktoren auf, die jetzt und in Zukunft ausschlaggebend für den Erfolg von Marketing-Strategien sind. Wir haben sie hier für Sie zusammengefasst und erklärt.

1. Mikro-Momente für Maxi-Erfolge

Mikro-Moments sind Momente, in denen das Smartphone für grössere oder kleinere Planungen zugezogen wird. Wenn also die Ferien gebucht werden, aber auch wenn wir kurz ein Rezept oder den Standort des nächsten Sportfachgeschäfts nachschlagen. Das sind Touchpoints, die von Unternehmen so benutzerfreundlich gestaltet werden müssen, dass der User mit einem Klick das Gesuchte findet. Und weil ganze 96% der User das Smartphone für diese Recherche nutzen, sollte die Lösung mobile-orientiert sein.

2. Videos, Videos, Videos

Schon gewusst? User messen einer Geschichte in Form eines Videos mehr Bedeutung bei. Das liegt wahrscheinlich an dem tendenziell grösseren Unterhaltungswert. Darum werden Inhalte als Video typischerweise öfter geteilt als wenn sie zum Beispiel als Text daherkommen. Dass diese Erkenntnis die Wichtigkeit von YouTube unterstreicht, ist naheliegend. Laut Smart Insights nutzen mehr Volljährige während den typischen Fernseh-Spitzenstunden YouTube als den Kabelnetzfernseher. Der Vergleich zur Nutzung des Telekom-Netzes wäre zwar interessanter, aber wir merken uns trotzdem die Wichtigkeit von Videos.

3. Native Ads sind immer noch der Hit

Offiziell übersetzt heisst Native Advertising «Werbung im bekannten Umfeld». Die Werbeformate werden so präsentiert, dass nicht direkt zu erkennen ist, ob es sich um redaktionelle Inhalte handelt. Dabei geht es aber nicht darum, den User zu täuschen, sondern lediglich, Informationen so aufzubereiten, dass sie für die Zielgruppe relevant sind. Auch dazu zitiert Smart Insights eine nette Statistik: Die Klickrate von premium Native Ads ist viermal höher als nicht-native Display Ads.

4. Personalisiert statt standardisiert

Inhalte können noch so gut sein – wenn sie nicht die richtige Zielgruppe erreichen, sind sie nichts wert. Das heisst, die Ausspielung muss personalisiert werden. Wenn jemand bereits Kundin bei Ihnen ist, sucht sie auf Ihrer Webseite nach anderen Inhalten als ein potentieller Neukunde. Die Inhalte müssen also dynamisch werden und User gezielt abholen.

5. Influencer kurz vor der Weltübernahme

Laut dem Media Use Index halten 30% der Digital Natives Influencer für glaubwürdiger als klassische Medien. Das macht das Modell für Unternehmen äusserst attraktiv. Die erste von zwei Funktionsweisen ist der Schneeballeffekt. Wenn ein Produkt überzeugt und ein Problem löst, erzählen die Nutzerinnen und Nutzer von dem Produkt, empfehlen es weiter und machen es breiter bekannt. Die zweite Art von Influencern sind die mit der im ersten Satz erwähnten Glaubwürdigkeit. Sie werden dafür bezahlt, Produkte zu nutzen und über ihre Social Media Kanäle zu promoten. Das funktioniert oft gut, solange die Follower des Influencers der Zielgruppe des Unternehmens entspricht.

MUI2018_Highlightslide_07.jpg
Quelle: Media Use Index

6. Profis ins Boot holen

Sie möchten Inhalte, die perfekt auf Ihre Marke einzahlen, unterhalten, informieren und erst noch personalisiert sind? Um die richtigen Worte zu finden und relevante Formate zu kreieren, sollten Sie auf Profis setzen. Das gilt auch für die Ausspielung. Mit Partnern wie Google oder YouTube greifen Sie auf Know-how zu, das die Reichweite Ihrer Botschaften vergrössern kann.

7. Big Data richtig auswerten

«Big Data» sollte eigentlich «Incredibly Complex And Difficult To Analyze Data» heissen. Dazu gehören nämlich ganz schön viele und schwierig zu analysierende Daten. Sie werden unter anderem während Kundeninteraktionen oder über Social Media gesammelt. Beauftragen Sie also unbedingt einen Profi damit, die Daten richtig auszuwerten. Dann können Sie garantiert mehr aus Ihrem Unternehmen holen.

Quellen:
https://www.smartinsights.com/guides/digital-marketing-megatrends/
http://www.media-use-index.ch

von Willem van der Touw, MSc. , Judith Maurer – 

29. Oktober 2018

 – 0 Kommentare

Artikel teilen:


Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentieren

Pflichtfelder*